MEDEA

di Franz Grillparzer                                                          
regia Cilli Drexel                                                                  
scenografia Judith Oswald
drammaturgia Ina Tartler
con Christoph Kail, Constanze Passin, Hannes Perkmann, Patrizia Pfeifer, Barbara Romaner
produzione VEREINIGTE BÜHNEN BOZEN

Die Königstochter Medea muss aus ihrer Heimat Kolchis fliehen, vom eigenen Vater verbannt und verflucht, weil sie Jason liebt, den Feind und Anführer der griechischen Argonauten. Jasons Kuss traf Medea wie ein Blitz. Zwei Mal rettete sie ihm auf Kolchis das Leben und half ihm, mittels ihrer Zauberkunst das goldene Vlies, ein magisch unheilvolles Widderfell, von den Kolchern zurück zu erbeuten. Das Paar flieht zu Jasons Onkel. Als dieser plötzlich stirbt, werden Jason und Medea verdächtigt und vertrieben. Die beiden irren lange heimatlos umher, bis sie nach Korinth gelangen, wo Jason bei seinem väterlichen Freund, König Kreon, um Asyl bittet. Dieser duldet Medea nur widerwillig, obwohl sich die Barbarin um Anpassung an die fremde Kultur bemüht. Als Jason sich in Kreons Tochter Kreusa verliebt, beginnt Medeas Untergang. „Medea“ ist das Kernstück der zwischen 1818 und 1821 entstandenen Trilogie „Das Goldene
Vlies“ - ein dramatisches Gedicht, das als großes Liebes- und Überlebensdrama entstanden ist, ein Theatertext von sprachlich seltener Schönheit, dessen Aktualität bis heute ungebrochen ist. Medea - die Fremde, die Verbannte, die Verletzte, die Hoffende, die Rasende inmitten von Willkür, Macht, Interessen, Zerstörung, Krieg.

 

Bolzano: Teatro Comunale, Teatro Studio

20 marzo h. 10.00